Breaking Studiwohnheim

8-breakingstudiwohnheim

Foto: Aaron Muszalski/flickr.com (CC BY 2.0)

Nicht feinfühlig, aber effektiv: Im thüringischen Schmalkalden hat sich ein Student auf ungewöhnliche Weise Zugang zu einem Studierendenwohnheim verschafft. Als niemand die Tür öffnete, ist er in das Auto einer Freundin gestiegen und durch die verschlossene Tür des Wohnheims gebrettert.

Das Auto kam im Eingangsbereich zum stehen. Abgesehen von der Tür wurde niemand verletzt. Nach Informationen des MDR zog sich der Student anschließend vollständig aus und legte sich neben einer Heizung schlafen. Die Polizei teilte später mit, der Student habe ausgesagt, an dem Abend die Droge Crystal Meth konsumiert zu haben.

Notlagen verhindern bevor sie entstehen – das akduell-Ressort für Soziales, Wohnen und praktische Lebensberatung hat für euch fünf bessere Möglichkeiten zusammengestellt, nach einer wilden Party zurück ins Studi-Wohnheim zu kommen:

1. Zweitschlüssel deponieren:

Wer eine Freundin mit Auto hat, kann bei ihr auch einen Schlüssel zum Wohnheim hinterlegen. Das spart Autos, Wohnheimtüren und Nerven.

2. Schlüsseldienst rufen:

Ok, kleiner Scherz, ein neues Auto ist in jedem Fall billiger.

3. Länger feiern:

Wer erst zurück kommt, wenn sich die Kommiliton*innen auf den Weg zur Vorlesung machen, kommt wenigstens schmerzfrei in den Eingangsbereich.

4. Andere Drogen nehmen:

Zugegeben, der Versuch, auf MDMA die Tür des Wohnheims aufzukuscheln ist vielleicht weniger effektiv als die Nummer mit dem Auto, verursacht aber alles in allem weniger Stress.

5. Better call Saul:

Alles genau so machen wie der Student in Thüringen, aber anschließend das Studentenwerk auf Schadensersatz und Schmerzensgeld verklagen.