AStA-Sitzung: Viel Diskussionsstoff

Debatten über das Studi-Ticket und ein Theater-Ticket: Auf der AStA-Sitzung wurde einiges besprochen. (Foto: caro)

Online-Wahlen an der UDE? Über eine Einführung wurde zu Beginn der 5. AStA-Sitzung dieser Wahlperiode diskutiert. Dazu präsentierte Alexander Akbik von der Firma Polyas sein Konzept für Hochschulen, wie es bereits an den Universitäten in Jena und Gießen angewandt wird. Dort hatte es zu einer höheren Wahlbeteiligung geführt. Einige Referent*innen standen dem Konzept im Bezug auf Datensicherheit skeptisch gegenüber.

Derweil hat sich das Hin und Her rund ums Studi-Ticket immer noch nicht auflösen lassen: „Das Ende meines Geduldsfaden ist erreicht“, sagte AStA-Vorsitzender Gerrit Tapper (UD). Er überlege einen Anwalt einzuschalten. Voran ginge es dafür bei den Verhandlungen zur Einführung einer Theaterpauschale (Theaterstücke für einen Euro) für UDE-Studierende. Einen konkreten Vertrag mit dem Aalto-Theater gibt es noch nicht. „Der Plan sieht aber vor, dass im WiSe 17/18 mit einer Testphase begonnen werden soll“, so Tapper. Kim Allendörfer (RCDS), Referentin für Ökologie, Mobilität und Gesundheit, musste anschließend den Vorschlag verteidigen, eine Kooperation mit Studi-Bus, die für Studierende günstig Transporter vermieten, eingehen zu wollen. Viele Mitglieder des Plenums äußerten Bedenken, da der AStA letztlich bloß Werbung für das Unternehmen mache, aber im Gegenzug nichts gewinnen würde. Dennoch einigte man sich darauf, weiter mit Studi-Bus im Gespräch zu bleiben, unter der Bedingung, sich für Vergünstigungen einzusetzen.

Für weiteren Diskussionsbedarf sorgte der Bericht aus dem Finanz-Referat. Johannes Bode (LHG) äußerte die Überlegung, eine sozial gerechtere Vergütung für die AStA-Referent*innen und Honorarkräfte anzustreben, damit diese ihren Lebensunterhalt finanzieren und keinen Zweitjob haben müssten. „Es ist fraglich, ob durch solche Konstellationen nicht entweder die Arbeit im AStA leidet oder zumindest die im Studium“, so Bode gegenüber der akduell. Er sehe an der derzeitigen Lage gerade für sozial schwache Studierende einen Hinderungsgrund, sich im AStA zu engagieren. Gegenwind bekam er von Katharina Herbrich (Antihelden), die anmerkte, dass die AStA-Tätigkeit ein Ehrenamt sei und man dahingehend schon genug beziehungsweise zu viel bekommen würde. Das Finanz-Referat berichtet zudem, dass die Rücklagen wider Erwarten doch gestiegen seien und daher der Haushaltsplan nun überarbeitet werde. Näheres dazu wird bei der nächsten Stupa-Sitzung am 30. Mai bekannt gegeben.