Kurzgefasst: SHK-Wahlen

Zum ersten Mal können Studierende vom 17. bis 21. Juli an der UDE Vertreter*innen für studentische Hilfskräfte (SHK) wählen. Diese Wahl ist insbesondere für die Studierenden relevant, die derzeit an der Uni als SHK tätig sind.

Wer zur Wahl steht und mit welchen Positionen die Kandidat*innen antreten, dazu konnte der Wahlausschuss des Studierendenparlaments der UDE bis zum Redaktionsschluss keine Auskunft geben. Man könne sich nur zum Ablauf der Wahl äußern, jedoch nicht zu Positionen, die zur Wahl stünden – da „wir ja auch Gefahr laufen, unsere neutrale Position zu gefährden“, so die Mitglieder des Wahlausschusses. Zwischen dem Informieren über Postionen und diese auch selbst zu beziehen, besteht jedoch ein beträchtlicher Unterschied. Laut Aussage des Vorsitzenden der Liberalen Hochschulgruppe (LHG), Alexander Steffen, würden sich wohl lediglich zwei Kandidat*innen zur Wahl stellen. Bereits im vergangenen Jahr hatte sich die Initiative der studentischen Hilfskräfte an der UDE verstärkt für eine solche Vertretung eingesetzt (akduell berichtete). Ursprünglich sollte die Wahl bereits im Wintersemester 2016/17 stattfinden. SHK-Stellen sind in der Regel nicht nur von vorne herein befristet, sondern werden auch lediglich nach einer Pauschalvergütung bezahlt, die derzeit bei zehn Euro pro Stunde liegt. Urlaubszeiten und krankheitsbedingte Ausfälle sind zudem in vielen Verträgen gar nicht oder nicht ausreichend geregelt. An anderen Hochschulen in Nordrhein-Westfalen wie der Universität Siegen oder der Universität Dortmund gibt es bereits seit 2015 SHK-Vertreter*innen.