Weitere Debatte über Verbleib im fzs

Auch der Verbleib im fzs wurde auf der StuPa-Sitzung diskutiert. (Foto: mac)

Lange wurde diskutiert über drei Buchstaben: Der fzs – ein Akronym für den Freien Zusammenschluss der StudentInnenschaften e.V. – steht als bundesweiter Dachverband der Studierendenvertretungen an der Universität Duisburg-Essen seit langem in der Kritik. Der zurückgetretene liberale Referent für Hochschulpolitik, Alexander Steffen, hatte auf der vergangenen AStA-Sitzung einen Antrag auf Umwandlung der Mitgliedschaft in eine Fördermitgliedschaft gestellt (akduell berichtete). Dadurch hätte die UDE ihr Stimmrecht verloren und die 30.000 Euro Mitgliedsbeitrag jährlich auf einen symbolischen Euro gekürzt. Darauf folgend war eine Debatte über einen Beschluss ausgebrochen: Erst im Dezember 2016 hatte das Studierendenparlament (StuPa) für den Verbleib im fzs gestimmt (akduell berichtete); der Vorwurf aus der Opposition lautet nun, der AStA habe sich über das Parlament hinweggesetzt.

Auf der vergangenen StuPa-Sitzung sollte dann erneut über den Verbleib im fzs abgestimmt werden. Lukas Reukes (Internationale Liste) stellte unabhängig von seiner Liste einen Antrag auf Austritt. Aber auch Vertreter*innen des fzs waren zur Parlamentssitzung gekommen und berichteten über ihre Arbeit – wie etwa die gegen angekündigten Studiengebühren. Nach einhellig positiver Aussprache wunderte sich Reukes, dass die Kritik des AStAs im Parlament „plötzlich verflogen sei“. Jetzt soll erst wieder auf der nächsten Sitzung des Parlaments über den Verbleib abgestimmt werden – die Debatte zieht sich also weiter hin.

Zwei angenommene Anträge von Sprecher*innen der Fachschaftenkonferenz, Severin Görgens und Constanze Becker, sollen außerdem für mehr Transparenz in den studentischen Gremien sorgen. Das Präsidium des Studierendenparlaments wurde verpflichtet, alle drei Monate zu veröffentlichen, welche Parlamentarier*innen bei den Sitzungen anwesend, welche die Sitzung früher verlassen hatten. Ebenfalls alle drei Monate sollen AStA-Referent*innen einen schriftlichen Bericht über ihre Arbeit veröffentlichen. Der Antrag „für mehr Transparenz im AStA“ wurde auf der Sitzung der Studierendenvertretung noch in geheimer Abstimmung abgelehnt.