Kurzgefasst: Shake Your Moneymaker

Die erste Sitzung des neuen AStA: Der Geldtopf des laufenden Haushaltsjahres neigt sich dem Ende. Dafür werden verschiedene Veranstaltungen und Vorträge unterstützt. (Foto: caro)

In der ersten Sitzung des neuen AStAs fiel vor allem eins auf: Viel Geld steckt nicht mehr im Topf, der noch bis zum Ende des Haushaltsjahres im März zur Verfügung steht. Dennoch erfolgte eine Zusicherung finanzieller Unterstützung. Zum Beispiel fördert der AStA eine am 23. Februar stattfindende Veranstaltung im Duisburger Stadtteilladen Syntopia, die thematisiert, „wie Gesetzesänderungen sich als Freiheitsbeschränkungen entpuppen können“.

Auch gefördert wird eine Veranstaltungsreihe der linksradikalen Gruppe Crème Critique zum Thema Feminismus zum Frauen*kampftag am 8. März im Djäzz in Duisburg. Als Referentinnen* habe man bisher Paula Irmschler und Merle Stoever angefragt. Neben einer Einführung und Abgrenzung des Begriffs Feminismus („Materialistischer Feminismus. Was ist das?“), möchte man ihn in den „Zusammenhang mit den Begriffen Männlichkeit, Patriarchat und Kapitalismus bringen“ und „über mögliche Verknüpfungen von Antisemitismus und Feminismus in bestimmten Kontexten sprechen“ . Nach kritischen Rückfragen im AStA einigte man sich, dass eine Veranstaltung am Campus Duisburg stattfinden solle.

Der Antifa Essen Z wurde eine Projektförderung für die Veranstaltungsreihe „Religionskritik und Islamismus“ an der Volkshochschule Essen zugesichert. Als Referent*innen angedacht, aber noch nicht angefragt, sind Politikwissenschaftler Ismail Küpeli, sowie Blogger Schmalle (Schmalle und die Welt), der einen Vortrag zu „Verbandsislamismus im Ruhrgebiet“ halten soll. Geplant ist die Veranstaltungsreihe für den Zeitraum April/Mai.

Für Diskussionsstoff sorgte zuletzt noch ein Antrag auf Übergangsfinanzierung der Lehramtsvertretung, da diese bereits zum dritten Mal gestellt wurde und noch keine andere Lösung gefunden wurde. Man sei aktuell in Verhandlungen mit dem Zentrum für Lehrerbildung sowie dem Rektorat, um eine institutionelle Lösung zu finden. Sollte dies scheitern, möchte man eine Lösung mit der Fakultät für Bildungswissenschaften finden. Insgesamt handelt es sich um drei Stellen.

Das Referat für Kultur und Freiräume berichtete, einen Hörsaal-Slam zu planen. Auch sei man bereits auf der Terminsuche für das Campusfest, auf dem in diesem Jahr mehr weibliche Acts auftreten sollen.

Korrektur: Wir haben berichtet, die Antifa Essen Z habe bereits die Referenten Ismail Küpeli und „Schmalle“ eingeladen. Das ist nicht korrekt. Es hat noch keinen Kontakt zu den Referenten gegeben, sie sind lediglich angedacht, die Einladungen müssen erst noch erfolgen.