Statut der Studierendenzeitung akduell der Studierendenschaft der Universität Duisburg-Essen

Inhalt

§ 1 Besetzungskommission

§ 2 Grundsätze der Zeitung

§ 3 Die Redaktion

§ 4 Änderung des Statuts

 

§1 Besetzungskommission

(1) Die Besetzungskommission entscheidet über die Neueinstellung, Vertragsverlängerung und Entlassung von Redakteur*innen. Die Kommission besteht aus sechs stimmberechtigten Mitgliedern. Vier Personen werden mittels Hare-Niemeyer-Verfahren aus dem Studierendenparlament ernannt, zwei werden durch die FSK gewählt und eine Person wird von der Redaktion gewählt. Der AStA lädt zu Kommissionstreffen ein, wenn diese notwendig werden.

(2) Redakteur*innen werden als Honorarkräfte als freie Journalist*innen mit einem Rahmenvertrag eingestellt, mit einer Laufzeit bis zum Ende des jeweiligen Haushaltsjahres. Sollten die Redakteur*innen darüber hinaus ihr Arbeitsverhältnis fortsetzen wollen sollte dieses in der Regel verlängert werden. Die Kommission hat jedoch die Möglichkeit zu entscheiden ein Arbeitsverhältnis nicht zu verlängern.

(3) Sind stellen in der Redaktion vakant, muss der AStA diese offen ausschreiben. Die Ausschreibung muss auch in der akduell abgedruckt werden. Die Ausschreibung muss mindestens 31 Kalendertage laufen. Die Kommission entscheidet welche Bewerber*innen zu einem Vorstellungsgespräch der Kommission eingeladen werden.

(4) Die Kommission strebt Konsensentscheidungen an. Sind diese nicht zu erreichen, wird mit qualifizierter Mehrheit aller Kommissionsmitglieder abgestimmt. Die Kommission soll eine Nachrücker*innenliste aus den nicht eingestellten Bewerber*innen erstellen. Diese können in empfohlener Reihenfolge eingestellt werden, falls erneut Stellen in der Redaktion vakant werden.

 

§2. Grundsätze der Zeitung

(1) Die Zeitung akduell vertritt die sozialen, kulturellen und politischen Belange der Studierendenschaft öffentlich. Sie unterstützt mit ihrer Berichterstattung Initiativen und Gruppen, deren Ziele denen der Satzung der Studierendenschaft entsprechen, insbesondere den in §2, 1-9 formulierten Aufgaben. Die Zeitung versteht sich darüber hinaus als ein publizistisches Bindeglied zwischen universitären und außeruniversitären Debatten in der Region. Sie berichtet über soziale, kulturelle und politische Themen, die für die Studierenden der Universität DuisburgEssen von Belang sind. Die Zeitung motiviert Studierende durch ihre Berichterstattung zur Partizipation in den studentischen Gremien, den Veranstaltungen der studentischen Selbstverwaltung, sowie zur gesellschaftlichen Teilhabe insgesamt. Die Redaktion unterstützt mit ihrer Berichterstattung den Abbau von Diskriminierung jeglicher Art. Auch die solidarische publizistische Begleitung emanzipatorischer sozialer Bewegungen gehört zu den Aufgaben der Redaktion. Die Redaktion tritt auf diese Weise aktiv für soziale Gerechtigkeit und die Gleichwertigkeit aller Menschen über die Grenzen des Campus hinaus ein. In ihrer Berichterstattung soll die Redaktion die Positionen des AStA, der Fachschaften und der studentischen Gremien kritisch und angemessen berücksichtigen. Im Rahmen dieser Maßgaben arbeitet die Redaktion inhaltlich unabhängig von allen hochschulpolitischen Gremien und Listen und außerdem in Eigenverantwortung.

(2) Die Redaktion bemüht sich um eine allgemeinverständliche Sprache und meidet Fachsprachen. Texte der akduell sind grundsätzlich mit dem Genderstar (bspw.: Redakteur*in) zu gendern. Die Redaktion achtet allgemein auf die Verwendung einer sensiblen, nicht diskriminierenden Sprache.

 

§3 Die Redaktion

(1) Die akduell-Gesamtredaktion besteht aus 9 Redakteur*innen. Diese sind als Honorarkräfte als freie Journalist*innen mit einem Rahmenvertrag beim AStA beschäftigt. Die Redakteur*innen sind dem hier vorliegendem Statut verpflichtet. Zu ihren Aufgaben gehören die Teilnahme an den Redaktionssitzungen, Vor- und Nachbereitung der aktuellen Ausgabe, eigenständige Recherche, Produktion von eigenen Artikeln, Durchsicht und Bearbeitung von eingesandten Artikeln, Bildrecherche und Bildbearbeitung, Satz der Zeitung, Kontakt zur Druckerei, die Onlineredaktion sowie die Moderation der OnlineKommentarfunktionen. Alle Tätigkeiten erfolgen in Absprache mit der Gesamtredaktion und mit dem Herausgeber.

(2) Ein*e AStA Referent*in übernimmt die Rolle der*des Projektkoordinator*in. Der*die Projektkoordinator*in ist innerhalb der Redaktion nicht stimmberechtigt. Die Projektkoordination ist verantwortlich für den Kontakt zwischen Redaktion und dem AStA.

(3) Redakteur*innen bekommen eine Pauschale von 70 Euro für die Mitarbeit in einer Produktionssitzung. Der AStA zahlt außerdem pro 500 in der Printausgabe veröffentlichten Zeichen ein Zeichenhonorar von 3 Euro (max. 30 Euro bei einseitigen Artikeln, maximal 39 Euro bei zweiseitigen Artikeln) und 20 Euro pro veröffentlichtem Foto. Für die Onlineredaktion und die administrative Betreuung der Webpräsenz wird jeweils einer*m Redakteur*in eine Pauschale von 30 Euro pro Ausgabe bezahlt.

(4) Die schon vorher vorbereiteten Artikel werden auf einer Produktionssitzung überarbeitet und zu einer Ausgabe gelayoutet. Die Redaktion einer Ausgabe besteht aus jeweils fünf Redakteur*innen. Welche Redakteur*innen der Gesamtredaktion jeweils die Redaktion einer Ausgabe bilden, bestimmt die Gesamtredaktion auf ihrer Redaktionssitzung. Es besteht seitens der Redakteur*innen kein Anspruch, an einer Ausgabe mitzuwirken.

(5) Die Redaktion trifft alle Entscheidungen konsensual, also auch Entscheidungen über die Besetzung der Redaktion einer Ausgabe, über die Themen und Artikelauswahl sowie die Veröffentlichung von einzelnen Artikeln. Das Konsensprinzip bedeutet nicht, dass alle Redakteur*innen vollinhaltlich und persönlich jedem Artikel zustimmen müssen. Konsens bedeutet hier, dass ein Kompromiss gefunden wird, der für alle Redakteur*innen so weit akzeptabel ist, dass sie kein Veto einlegen. Sollte sich kein Konsens finden lassen, tritt der*die Projektleiter*in des AStA als Mediator*in auf. Sollte sich dennoch keine Einigung finden, entscheidet der AStA-Vorstand als Herausgeber.

 

§4 Änderung des Statuts

Dieses Statut kann nur mit 2/3-Mehrheit der Mitglieder des Studierendenparlaments verändert werden.

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Ausgefertigt aufgrund des Beschlusses durch das Studierendenparlaments der Universität Duisburg-Essen vom 19.12.2013.

Duisburg und Essen, den 22.01.2014

Hauke Jensen Präsident des Studierendenparlaments der Universität Duisburg-Essen